AGERA RS

…performance elevated!

Herausragende Leistung, knackiges, direktes Handling und hoher Komfort über den gesamten Geschwindigkeitsbereich, das ist der AGERA RS!

Durch die Kombination von RAST mit einem kompromisslosen Leistungsprofil definiert der AGERA RS die Sportklasse neu und verwischt die Grenzen zur Performance-Klasse.

Wie fliegt sich der AGERA RS:

Der AGERA RS ist ein leistungsstarker Flügel mit sehr direktem Handling gepaart mit höchstem Flugkomfort.

Gleich nach dem Start wirst du merken, wie feinfühlig und äußerst präzise sich der AGERA RS steuern lässt. Trotzdem ist er selbst in starken Bedingungen unglaublich stabil und zuverlässig kontrollierbar. Apropos Start: trotz seiner Streckung ist Starten mit dem AGERA RS absolut easy. Sein Leistungsanspruch lässt dir auch bei ausgedehnten Talquerungen das Grinsen im Gesicht stehen.

Der AGERA RS ist eine XC-Maschine, die ihresgleichen sucht. Messerscharfes Durchgleiten von Turbulenzen bei Halb-, oder Vollgas verbunden mit perfekter Pitch-Kontrolle über die C-Bridge lassen bei Streckenjägern keine Wünsche offen. Ist die nächste Thermik erreicht, zieht der AGERA RS zielstrebig in sie hinein und lässt dich spielerisch an die Basis zirkeln. Durch die ausgewogene Kombination aus Dämpfung und Feedback kannst du auch nach stundenlangen Streckenjagden ermüdungsfrei selbst schwache Bärte auffinden und zentrieren.

Damit der AGERA RS seine beste Leistung entwickeln kann, sind die Gewichtsbereiche sehr präzise erflogen und eng gesteckt und bilden zugleich den Bereich der optimalen Flächenbelastung ab.

Bei der Entwicklung des Agera RS lag der Fokus auf bestmöglicher Gleitleistung bei hohen
Geschwindigkeiten in Verbindung mit maximaler Kappenstabilität und gutmütigem Klappverhalten.
Dass dieses Ziel erreicht wurde, haben uns bereits viele Piloten bestätigt.
Vereinzelte Kritik gab es jedoch in Bezug auf das Handling des Agera RS, besonders beim
Nachzentrieren in schwacher, kleinräumiger Thermik.
Ungewöhnlich daran war, dass etwa 90% der Piloten offensichtlich keine Beschwerden hatten und
das Handling sogar mit gut bis sehr gut beurteilten, wohingegen 10% (acht uns bekannte Piloten) das
Handling als schwierig empfanden.
Das hat uns veranlasst, die Auslieferung des Agera RS vorübergehend auszusetzen, um der Ursache
für diese so unterschiedlichen Beurteilungen auf den Grund zu gehen.

Ursachenanalyse:
– Bei einigen der überprüften Agera RS hatten sich die Stammleinen AI und AII bereits nach den
ersten Flügen stärker gereckt als angenommen, teilweise war auch die Stammleine CIII
geschrumpft. Die genaue Ursache für die Streuung bei den Leinenlängen konnte mit dem
Leinenhersteller bisher nicht abschließend geklärt werden. Die Längenveränderungen lagen
jedoch innerhalb der vom Hersteller angegeben Toleranzen und haben für sich genommen
keinen Einfluss auf die Sicherheit.
– Mindestens ein Pilot flog den Agera RS mit einem ungewöhnlich breiten Karabinerabstand
von über 60cm.
– Die meisten unzufriedenen Piloten flogen den Agera RS in Kombination mit leichten
Liegegurtzeugen ohne Sitzbrett, deren Gurtzeug-Geometrie teilweise stark unterschiedlich
von den bei der Entwicklung eingesetzten Gurtzeugen war.
– Einige Piloten gaben an, in der Thermik mit viel Außenbremse zu fliegen.

Ergebnisse der internen Untersuchung:
Jede der oben genannten Ursachen für sich genommen, führte bei unseren Testflügen mindestens zu
einer spürbaren Verschlechterung des Handlings.
Kamen mehrere dieser ungünstigen Einflussfaktoren bei einem Schirm zusammen, führte das im
Resultat zu einem nachvollziehbar „sehr speziellen“ bis inakzeptablen Handling.

Maßnahmen:
Die Dehnung der A-Stammleinen wird bei allen in 2019 ausgelieferten Agera RS berücksichtigt, d.h.
die Leinen werden um die zu erwartende Dehnung gekürzt. Mit einer leichten Erhöhung der
Trimmgeschwindigkeit während der allerersten Flüge muss gerechnet werden, bis sich die Leinen
„gesetzt“ haben.
Darüber hinaus wurde der Bremsverlauf optimiert, wodurch die Steigleistung in schwachen
Bedingungen deutlich verbessert werden konnte, bei gleichzeitiger Reduktion der Steuerdrücke.
Diese Maßnahmen sind mit der Musterprüfstelle abgestimmt und haben keinen Einfluss auf die
Sicherheit.
Da die ergriffenen Maßnahmen einerseits eine deutlich spürbare Verbesserung des Handlings
bewirken und andererseits den Agera RS unempfindlicher gegenüber den anderen, oben genannten
Einflussfaktoren werden lassen, bieten wir allen Besitzern eines Agera RS ein kostenloses Upgrade
an, um ihr Fluggerät auf den neuesten Stand zu bringen.
Wir bitten die Piloten sich vor dem Rückversand bei SWING Flugsportgeräte GmbH direkt (DE, AT),
oder bei unseren Vertretern im jeweiligen Land zu melden (Kontakt: swing.de/vertrieb).
WICHTIG: Unabgesprochene Rücksendungen aus Nicht-EU-Staaten können nicht angenommen
werden!

  • Messerscharfes Durchgleiten von Turbulenzen bei Halb-, oder Vollgas

  • RAST für mehr Stabilität und ein größeres Spektrum an erfliegbarer Leistung

  • Lastverteilung wie bei Zweileiner-Technologie.

Einsteiger 0%
Thermik- und Genussflieger 50%
Hike & Fly 40%
Strecken-/Wettkampffliegen 100%

Für wen ist der AGERA RS?

Trotz seiner Einfachheit beim Start und in der Luft, der AGERA RS ist ein high-end Sportklasse-Flügel, der auch den Vergleich mit höher klassifizierten Geräten nicht scheuen muss und einen gewissen Anspruch an das Können seines Piloten stellt. So empfehlen wir dir den AGERA RS als ambitionierten Streckenpiloten, wenn du bereits Erfahrung mit Leistungsschirmen hast. Auch als Aufsteiger aus der High-Level-B Klasse wirst du dich unter dem AGERA RS wohl fühlen.

Als Rücksteiger aus höheren Klassen wirst du den Sicherheitspuffer der C-Klasse und die gleichzeitig hohe Leistung zu schätzen wissen.

Features

heliosrs-f1.jpg
RAST Section 1
RAST Section 2
RAST Wand

Das in der Praxis seit Jahren bestens bewährte RAST-System sorgt auch beim AGERA RS neben dem Plus an Stabilität, Kontrolle und Leistung für das unnachahmliche und komfortable RAST-Fluggefühl.

So müssen auch diejenigen nicht länger auf die RAST-Vorteile verzichten, denen kompromissloses Handling und Leistung eine entscheidende Rolle spielen.

Lastverteilung wie bei Zweileiner-Technologie. Die Last verteilt sich zu 90% auf die A- und B-Ebene. Die C-Leinen haben stützende Funktion und wirken nur bei Einsatz der Bremsen  oder Kappenstörungen. Auf diese Weise ist es gelungen, das Zweileiner-Feeling in die Sportklasse zu übertragen

Der Pilot kann so durch herunterziehen des C-Tragegurtes während des beschleunigten Fluges effektiver den Anstellwinkel beeinflussen, ohne den Fußbeschleuniger auszulassen zu müssen. Leistungsorientierte Piloten können den Helios RS dadurch beschleunigt aktiv kontrollieren und steuern.

Für Richtungskorrekturen oder als Notsteuerung empfehlen wir die Steuerung separat über den C1-Tragegurt.

Detail-Fotos

R & D Team Kommentar

Helios-RS-Minirips

Es wird sehr viel über die Leistung von Gleitschirmen gesprochen, aber kaum jemand veröffentlicht zuverlässige Polare. Wir haben in mehreren Flügen mit dem TAS-Sensor und zwei paralell-geschalteten Instrumenten die Polare vom Agera RS R/L erflogen.

„Best-of“ Flüge mit dem Agera RS

Den AGERA RS empfehlen!